\documentclass[a4paper,twocolumn,landscape,12pt]{article}

\input{../common.sty}
\begin{document}

{\Large Die Gedanken sind frei}\\
\vspace{0.5cm}

\begin{tabbing}
Die Ged\=anken sind frei, wer k\=ann sie err\=aten,\kill
\>G\>D\>G\\
Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten,\\
sie fliegen vorbei, wie n\="achtliche Sch\=atten.\kill
\>D\>G\\
sie fliegen vorbei, wie n"achtliche Schatten.\\
Kein M\=ensch kann sie w\=issen, kein J\="ager ersch\=ie"sen.\kill
\>D\>G\>D\>G\\
Kein Mensch kann sie wissen, kein J"ager erschie"sen.\\
Es bl\=eibet dab\=ei: Die Ged\=anken sind fr\=ei!\kill
\>C\>G\>D\>G\\
Es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!\\
\end{tabbing}

Ich denk' was ich will und was mich begl"uckt,\\
doch alles in der Still', und wie es sich schicket.\\
Mein Wunsch, mein Begehren kann niemand verwehren,\\
es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!\\
\\
Ich liebe den Wein, mein M"adchen vor allen,\\
sie tut mir allein am besten gefallen.\\
Ich bin nicht alleine bei meinem Glas Weine,\\
mein M"adchen dabei: Die Gedanken sind frei!\\
\\
Und sperrt man mich ein in finstere Kerker,\\
das alles, das sind vergebliche Werke.\\
Denn meine Gedanken zerrei"sen die Schranken\\
und Mauern entzwei, die Gedanken sind frei!\\
\\
Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen\\
und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen.\\
Man kann ja im Herzen stetz lachen und scherzen\\
und denken dabei: Die Gedanken sind frei!
\end{document}
