\documentclass[a4paper,twocolumn,landscape,12pt]{article}

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\begin{document}

{\Large Hoch auf dem gelben Wagen}\\
Rudolf Baumbach
\vspace{0.5cm}

\begin{tabbing}
H\=och auf dem gelben W\=agen sitz ich beim Schw\=ager v\=orn.\kill\>D\>A D\>A\>D\\
Hoch auf dem gelben Wagen sitz ich beim Schwager vorn.\\
Vorw"arts die Rosse tr\=aben, l\=ustig schmettert das H\=orn.\kill\>A D\>G\>A\\
Vorw"arts die Rosse traben, lustig schmettert das Horn.\\
F\=elder und W\=iesen und A\=uen, w\=ogendes "Ahreng\=old.\kill\>Em\>A\>D\>A\>D\\
Felder und Wiesen und Auen, wogendes "Ahrengold.\\
Ich m\="ochte ja so gerne noch bl\=eiben, \=aber der W\=agen, der r\=ollt.\kill\>G\>D\>A\>G\>D\\
Ich m"ochte ja so gerne noch bleiben, aber der Wagen, der rollt.\\
\end{tabbing}

Postillon in der Schenke f"uttern die Rosse im Flug.\\
Sch"aumendes Gerstengetr"anke reicht mit der Wirt im Krug.\\
Hinter den Fensterscheiben lacht ein Gesicht so hold.\\
Ich m"ochte ja so gerne noch bleiben, aber der Wagen, der rollt.\\
\\
Fl"oten h"or ich und Geigen, lustiges Ba"sgebrumm.\\
Junges Volk im Reigen tanzt um die Linde herum,\\
wirbelt wie Bl"atter im Winde, jauchzet und lacht und tollt.\\
Ich bliebe ja so gerne bei der Linde, aber der Wagen, der rollt.\\
\\
Sitzt einmal ein Gerippe dort beim Schwager vorn,\\
schwenkt statt der Peitsche die Hippe, Stundenglas statt des Horns,\\
sag ich: Ade nun, ihr Lieben, die ihr nicht mitfahren wollt.\\
Ich w"are ja so gerne noch geblieben, aber der Wagen, der rollt.\\

\end{document}

