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Ein Heller und ein Batzen

Albert Graf v. Schlippenbach


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Ein Heller und ein Batzen, die waren beide mein, ja mein
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der Heller ward zu Wasser, der Batzen zu Wein, ja Wein,
 FCGC
der Heller ward zu Wasser, der Batzen zu Wein.


Mein Stiefel sind zerrissen, mein Schuh, die sind entzwei,
und draußen auf der Heiden, da singt der Vogel frei.

Und gäb's kein Landstraß nirgends, da säß ich still zu Haus,
und gäb's kein Loch im Fasse, da tränk ich gar nicht draus!

Die Mädel und die Wirtsleut, die rufen beid': "Oh weh!",
die Wirtsleut, wenn ich komme, die Mädel, wenn ich geh.

Das war 'ne wahre Freude, als mich der Herrgott schuf.
Ein Kerl wie Samt und Seide, nur schade, daß er suff.

Die Zeiten sind vorüber, die Zeiten sind vorbei.
Wo früher stand ein Kloster steht heut 'ne Brauerei.

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Gerd Knorr <kraxel@strusel007.de>